Gut zu wissen // Y-Vote.

Y-Vote 2014 – It’s up to You(th)!

Y-Vote 2014 ist ein AEGEE-Projekt zu den Europawahlen im Mai 2014. Es ist eine Neuauflage des Y-Vote-Projekts 2009. Ziel des Projektes ist es, die Wahlbeteiligung und das Interesse vor allem der jungen Wähler zu erhöhen. Bei den Europawahlen 2009 lag die Wahlbeteiligung der jungen Leute bei nur 25%, was vor allem darauf zurückgeführt wird, dass die Europäische Union „so weit weg“ zu sein scheint. In den Medien wird selten objektiv und klar über das berichtet, was im europäischen Parlament, der europäischen Kommission oder dem europäischen Rat passiert. Oft wird nur generell von „Brüssel“ oder „Europa“ gesprochen. Dies führt dazu, dass es viele Missverständnisse darüber gibt, was die EU überhaupt macht und wie es uns alle täglich betrifft. Dadurch sinkt die Motivation der jungen Leute aktiv an europäischen demokratischen Prozessen teilzunehmen.

Um dem entgegenzuwirken wurde das Y-Vote Projekt kreiert, welches aus 6 Komponenten besteht:

  • Ein „Online Voting Guide“, welcher Details und Informationen zu den Wahlen in allen 28 Mitgliedsstaaten vor allem für junge Leute bereitstellt
  • Lokale Aktionen unter dem Motto „think Europeanly, act locally“
  • Trainings um Trainer und Multiplier auszubilden
  • Online Plattformen, um einen Platz für Diskussionen zu schaffen
  • 3 Bus-Touren kurz vor den Wahlen, um junge Leute auf der Straße, in Universitäten und auf öffentlichen Plätzen auf die Wahlen aufmerksam zu machen, eine in Spanien, eine in Kroatien und eine in England
  • Die „Youth Agenda“, ein Dokument, welches von AEGEE-Mitgliedern auf 10 Konferenzen zu unterschiedlichen relevanten Themen erarbeitet wird und die Stimme der Jugend ausdrückt. Dieses Dokument wird allen Kandidaten für das europäische Parlament vorgelegt werden.

Europa ist ein Prozess, der noch lange nicht beendet ist und der nun in unseren Händen liegt. Es ist die Aufgabe unserer Generation das europäische Projekt weiterzuentwickeln und es in ein Europa zu verwandeln, in dem jeder einzelne Bürger sich Teil des Ganzen fühlt. Der erste Schritt dazu ist es, unser Recht als europäischer Bürger zu nutzen und eine informierte Wahl abzugeben.

Ein Gastbeitrag von Anna Isabel Ramones